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Im Nordosten der Trabantenstadt Langwasser mit 37.500 EinwohnerInnen besteht seit 1969 die Kirchengemeinde der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche. Das Gemeindegebiet umfasst nicht einmal einen Quadratkilometer, verfügt allerdings über drei U-Bahn-Stationen und bietet rund 2500 Gemeindegliedern Heimat. Das Gemeindezentrum mit Pfarramt, Kirche, Kindergarten und Gemeinderäumen nach Plänen des Architekten Albin Hennig wurde 1976 eingeweiht. Der markante Gebäudekomplex wirkt zwischen den rechtwinkligen Hochhäusern und einfachen Reiheneigenheimen wie ein geschliffener Diamant, der von Gottes großmütigem Plan inmitten nüchterner menschlichen Planung erzählt.
Kirche für die Welt Dieser Begriff Dietrich Bonhoeffers prägt den Bau des Gemeindezentrums mit Kirche. Offene, klare Fensterflächen lassen die Welt herein und den Gottesdienst hinausstrahlen. Der Kirchenraum bildet wie eine Nabe die Mitte des Gemeindezentrums auf der einen Seite und der umgebenden Wohnbebauung auf der anderen Seite.

Der Ort unserer Jugendarbeit ist schwerpunktmäßig das Jugendhaus Phönix, das 1998 nach einem Brand anstelle der alten Montagekirche völlig neu errichtet wurde, und vielen Kindern und Jugendlichen Heimat bietet. Seit Juli 2008 ist das Jugendhaus Phönix in die Trägerschaft der Evangelischen Jugend Nürnberg übergegangen und bildet die Zentrale der Evangelischen Jugend in Langwasser.
Die aufgelegte, 64seitige Festschrift zum Jubeljahr 2009 können Sie weiterhin hier herunterladen (1,3 MB):
Für 5,- Euro inkl. Versandkosten können Sie die Festschrift auch bestellen. Nachricht genügt!
Kirche wieder Kirche - Kindergarten wie neu
In der Karwoche 2011 ist der Kindergarten tatsächlich in seine sanierten Räume zurückgezogen und seit Gründonnerstag feiern wir die Gottesdienste wieder in unserer Kirche. Seit August 2010 hatten die vier Kindergartengruppen drei Viertel der Kirche, den Clubraum und das Blaue Sofa mit quirligem Leben gefüllt. Die Kirchengemeinde hatte sich ganz auf den großen Jugendraum beschränkt.
Innerhalb weniger Stunden waren nun die Kirche und die Gruppenräume leer geräumt und die Kirchengemeinde konnte sich wieder neu an die eigenen Räume gewöhnen. Als Dankeschön des Kindergartens fanden wir ein großes, buntes Plakat mit den Händen aller Kinder, das Sie immer noch im Foyer bewundern können.
Die Tischgruppe im Eingangsbereich und der neue Standort des Schriftenregals im Foyer haben sich bewährt - sie werden wir beibehalten; manches andere muss sich in der nächsten Zeit noch finden: Schließlich haben wir zum Osterfrühstück und zum Brunch nach dem Vorstellungsgottesdienst der KonfirmandInnen den großen Jugendraum letztmalig genießen dürfen. Ab sofort steht er auch nicht mehr für Miniclubs, Konfirmandenunterricht oder Seniorentanzen bzw. -gymnastik zur Verfügung, sondern wird zum Mehrzweck-, Turn- und Schlafraum des Kindergartens umgewandelt. Bis alles fertig ist, schlafen die Kleinen mittags noch im Kirchenraum - ein rührender Anblick!
Wir hoffen aber sehr, dass die Gruppen, für die der Clubraum oder das Blaue Sofa nicht ausreichend groß sind, einen neuen guten Ort für sich im Kirchenraum oder eventuell auch in unserem großen Foyer finden. Da werden alle noch ein wenig experimentieren müssen.
Beim Leeren des großen Einbauschrankes fanden wir übrigens ungelogen eine Orangensaftpackung, die 1980 abgelaufen war, und zwei bedenklich aufgeblähte B&B Kondensmilchdosen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 1981 - gut abgelagert!
Restarbeiten werden im Gemeindezentrum immer noch erledigt.
Nun ist der Kindergarten um den Jugendraum erweitert und generalsaniert. Außerdem hat er eine zeitgemäße energetische Hülle erhalten und endlich eine Küche, die für den “Ausstoß” von 85 Essen täglich ausgelegt ist. Gleichzeitig wurden alle Fenster des Gemeindezentrums und der Hausmeisterwohnung ausgewechselt und das gesamte Dach des Gemeindezentrums und der Hausmeisterwohnung zeitgemäß gedämmt.
Damit ist unser Gemeindezentrum fit für die nächsten 30 Jahre.
Die Maßnahmen verschlingen insgesamt über 1,3 Mio Euro, von denen die Kirchengemeinde 412.000 Euro aufbringen muss, die nur zum Teil aus Rücklagen gedeckt sind.
Wie Sie sehen, brauchen wir viel Geld. Deshalb freuen wir uns über jeden Spendeneuro zur Sanierung auf unser Spendenkonto: 56 91 837 bei der Sparkasse Nürnberg (760 501 01). Vielen Dank dafür!
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